Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
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Oberfranken


Land und Leute

Der Bezirk Oberfranken bedeckt eine Fläche von 7231 km², das entspricht in etwa 10 Prozent der Fläche Bayerns. Damit ist Oberfranken flächenmäßig der kleinste Bezirk des Freistaats. Oberfranken umfasst die neun Landkreise Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel im Fichtelgebirge sowie die vier kreisfreien Städte Bamberg, Coburg, Bayreuth und Hof. Der Bezirk Oberfranken ist in 210 kreisangehörige Gemeinden unterteilt.

Der Bezirk Oberfranken grenzt im Norden an die Bundesländer Thüringen und Sachsen, im Osten an die Tschechische Republik und im Süden und Westen an die bayerischen Bezirke Oberpfalz, Mittelfranken und Unterfranken. Die wichtigsten Flüsse in Oberfranken sind der Main, der sich aus dem Weißen und dem Roten Main bildet, und seine Zuflüssen Rodach, Itz und Regnitz sowie die Wiesent. Ferner entspringen in Oberfranken die Saale, Eger, Pegnitz sowie die Fichtel- und Haidenaab. Oberfranken hat viele reizvolle Landschaften zu bieten: Die Fränkische Schweiz mit ihren romantischen Burgen, Felsen, Höhlen und dem malerischen Tal der Wiesent, den Frankenwald und das Fichtelgebirge, das mit dem 1051 Meter hohen Schneeberg den höchsten Berg Oberfrankens aufzuweisen hat.

Mit 1,1 Millionen Einwohnern leben im Bezirk Oberfranken etwa 9 Prozent der bayerischen Bevölkerung. Damit ist Oberfranken bevölkerungsmäßig der zweitkleinste bayerische Bezirk. Bayreuth ist mit 74 000 Einwohnern die größte Stadt des Bezirks und zugleich Sitz des Bezirkstags (Selbstverwaltungsebene) und Sitz der Regierung von Oberfranken (Ebene der staatlichen Verwaltung Bayerns). Die nächstgrößeren Städte sind Bamberg (70 000 Einwohner), Hof (51 000 Einwohner) und Coburg (44 000 Einwohner).





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© 7/97 - 4/98, Stand vom 15.11.2001, Impressum