Bayerische
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Brienner Straße 41
80333 München
Oberfranken
Land und Leute
Der Bezirk Oberfranken bedeckt eine Fläche von 7231 km², das entspricht in etwa 10 Prozent der Fläche Bayerns. Damit ist Oberfranken flächenmäßig der kleinste Bezirk des Freistaats. Oberfranken umfasst die neun Landkreise Bamberg, Bayreuth, Coburg, Forchheim, Hof, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel im Fichtelgebirge sowie die vier kreisfreien Städte Bamberg, Coburg, Bayreuth und Hof. Der Bezirk Oberfranken ist in 210 kreisangehörige Gemeinden unterteilt.
Der Bezirk Oberfranken grenzt im Norden an die Bundesländer Thüringen
und Sachsen, im Osten an die Tschechische
Republik und im Süden und Westen an die bayerischen Bezirke Oberpfalz,
Mittelfranken und Unterfranken.
Die wichtigsten Flüsse in Oberfranken sind der Main, der sich aus dem Weißen
und dem Roten Main bildet, und seine Zuflüssen Rodach, Itz und Regnitz sowie
die Wiesent. Ferner entspringen in Oberfranken die Saale, Eger, Pegnitz sowie
die Fichtel- und Haidenaab. Oberfranken hat viele reizvolle Landschaften zu bieten:
Die Fränkische Schweiz
mit ihren romantischen Burgen, Felsen, Höhlen und dem malerischen Tal der
Wiesent, den Frankenwald und
das Fichtelgebirge, das
mit dem 1051 Meter hohen Schneeberg
den höchsten Berg Oberfrankens aufzuweisen hat.
Mit 1,1 Millionen Einwohnern leben im Bezirk Oberfranken etwa 9 Prozent der bayerischen Bevölkerung. Damit ist Oberfranken bevölkerungsmäßig der zweitkleinste bayerische Bezirk. Bayreuth ist mit 74 000 Einwohnern die größte Stadt des Bezirks und zugleich Sitz des Bezirkstags (Selbstverwaltungsebene) und Sitz der Regierung von Oberfranken (Ebene der staatlichen Verwaltung Bayerns). Die nächstgrößeren Städte sind Bamberg (70 000 Einwohner), Hof (51 000 Einwohner) und Coburg (44 000 Einwohner).
© 7/97 - 4/98, Stand vom 15.11.2001, Impressum