
Das komplette Video-Programm finden Sie auch in
diesem Heft (pdf, 1 MB)
Auslieferung und Rechnungsstellung der Videos erfolgt im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale durch die Landesmediendienste Bayern, die Porto und Verpackung berechnen müssen.
Bestellungen bitte mit
diesem Formular schriftlich an:
Landesmediendieste Bayern e.V.
Postfach 44 01 04
80750 München
oder per Fax an: 089-394 349
oder per Mail an: info@landesmediendienste-bayern.de
Bitte geben Sie bei allen Bestellungen immer ihre komplette Anschrift an.
Preis jeweils 15 Euro!
Buch und Film ergänzen sich im Dienstleistungsangebot der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit inhaltlich und vom methodischdidaktischen Anspruch der Verwertbarkeit und der Wirkung her. Sie tragen damit dem unterschiedlichen Lernverhalten und den verschiedenen Rezeptionsformen der Menschen von heute Rechnung. Was liegt also näher, als einschlägige Themen politischer Bildung mit Filmen auszustatten, damit die Bildungsarbeit in Lerngruppen der Jugend- und Erwachsenenbildung zu unterstützen und das pädagogische Angebot für die Schule zu bereichern. Unterricht und Lernvorgänge werden durch Information und Ästhetik des Films nicht nur interessanter: Durch Dokumentation und Fiktion werden Menschen für Themen politischer Bildung gewonnen und auch motiviert für demokratische Prozesse und Entscheidungen sowie für das soziale oder gesellschaftliche Engagement.
Seit den späten 70er Jahren hat es sich die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit zur Aufgabe gemacht, neben dem breiten Publikationsangebot der Medienarbeit entsprechend der ständig wachsenden Bedeutung des Fernsehens eine wesentlich breitere Bedeutung einzuräumen. Man holte sich dazu 1979 den Fernsehredakteur Dr. Norbert Linz als Medienreferenten. Von ihm stammt das Konzept, ergänzend zu dem schon lange praktizierten Filmverleih durch die kooperierenden Landesmediendienste Bayern e. V. zuerst zahlreiche medienpädagogische Veranstaltungen durchzuführen, dann aber vor allem einen eigenständigen Film-Produktionsbereich einzurichten. Ziel war es, mit Neuproduktionen Lücken zu schließen im gewerblichen Bildungsfilmangebot bei Themen zur politischer Bildung und zur jüngeren Geschichte – meist mit dem Schwerpunkt Bayern.
So entstanden bis zu der kürzlich erfolgten Pensionierung des Medien - referenten Dr. Linz in seiner Verantwortlichkeit insgesamt ca. siebzig Film - produktionen, alle in bewährter Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Sie wurden anfangs dem breiten Filmstock der damals noch unter dem Namen „Landesfilmdienst Bayern“ agierenden Landesmediendienste hinzugefügt. Doch bald entwickelte die Landeszentrale für diese Video-Kassetten ein zusätzliches Vertriebssystem: Alle Filme konnten von Schulen, Institutionen und Privatpersonen preisgünstig erworben werden. Vor allem die bayerischen Schulen haben mehrere zehntausend Videokassetten für Unterrichtszwecke gekauft.
Die technische Entwicklung hat die Chance geboten, das Filmprogramm der Landeszentrale auf DVD umzustellen. Ende 2004 stand der erste Teil der Filme in diesem technischen Format zur Verfügung. Jetzt, 2007, werden alle Filme auf DVD angeboten. Den Vorteil dieser Technik nutzt die Landeszentrale, um durch eine für jeden Film erarbeitete detaillierte Menü-Struktur die pädagogische Möglichkeit zu bieten, einzelne thematische Sequenzen abzurufen.
Der neue DVD-Katalog enthält 37 Filme. Viele frühere Produktionen, so etwa einige zum Thema Europa, konnten aus Aktualitätsgründen nicht mehr auf - genommen werden. Produktionstechnisch wären Aktualisierungen nicht wesentlich billiger als Neuproduktionen. Keine Probleme gab es mit den historischen Produktionen (z. B. dem 4-teiligen Klassiker „München 1900-1950. Schicksal einer deutschen Großstadt“ oder dem im Mittelalter einsetzenden Film „Jüdisches Leben in Bayern“). Zeitlos bleiben auch stark nachgefragte Filme wie „Demokratische Streitkultur – Hat Recht, wer schreit?“ oder die in Deutschland thematisch einmalige Dokumentation „Staatsarchive – Das Gedächtnis eines Landes“.
Die Landeszentrale bedankt sich ausdrücklich bei allen Multiplikatoren, die mit Engagement diese Filme in der politischen Bildungsarbeit einsetzen.
Dr. Peter März
Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit