Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Einsichten und Perspektiven 01/2012

 

 

 

Marek Prawda
Die Solidarność, die deutsche Wiedervereinigung und Polens Verhältnis zu Europa

Im Jahre 1980 entstand in Polen die größte gesellschaftliche Bewegung in der jüngeren europäischen Geschichte, die Solidarność, und vor über 20 Jahren kam es zur deutschen Vereinigung. Was verbindet diese Ereignisse, deren Jahrestage wir kürzlich begangen haben? mehr...

Stefan Wolle
Leben in der DDR. Elemente und Ursprünge des Alltags im SED-System

„Wenn es die DDR wieder gäbe, würden Sie gern dort leben?“, fragt die Rundfunkreporterin vom ORF aus Wien zum Abschluss ihres Interviews über den ostdeutschen Alltag. Sie dürfte noch im Vorschulalter gewesen sein, als der Ostblock zusammenbrach. Natürlich weiß sie wenig über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang. Doch gerade deswegen kommt sie wohl auf solche Fragen. mehr...

Monika Franz
DDR-Bilder in der Belletristik nach 1989

Belletristik ist nicht die erste Quelle von Historikern. Von einem Roman oder einem Gedicht würde niemand die Darstellung der „Wahrheit“ erwarten. Daher werden von Geschichtswissenschaftlern fiktionale Textsorten meist nicht als zentrale Quellen herangezogen, vielfach jedoch als „weiche“ Illustrationen „harter“ Tatsachen; vielen klassisch arbeitenden Historikern gilt eine kulturalistische Betrachtungsweise als „weicher“, sekundärer Ansatz. mehr...

Christian Waldhoff
Wie hältst du’s mit der Religion? Staat zwischen Neutralität und Laizität

Das Verhältnis des Staates zur Religion ist einer der geschichtsmächtigen Faktoren der letzten 1000 Jahre deutscher, ja europäischer Geschichte – und zwar der politischen Geschichte, der Sozial- und der Ideengeschichte. mehr...

Armin Pfahl-Traughber
Geschichte des Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Analyse zu Entwicklung, Gruppen und Vergleich

Im November 2011 informierten Medien die Öffentlichkeit über die frühere Existenz einer kleinen Gruppe von Rechtsterroristen: Über 13 Jahre lang (1998–2011) lebten deren drei Aktivisten innerhalb Deutschlands im Untergrund und konnten sich der Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden entziehen. Während dieser Zeit ermordeten sie neun griechisch- bzw. türkischstämmige Männer (2000–2006), wobei die Auswahl der Opfer durch ihre ethnische Herkunft motiviert war. mehr...

 


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