Einsichten und Perspektiven 03/2007
Beatrice GorawantschyAm 23. August war der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy 100 Tage im Amt – noch zu früh, um eine Bilanz zu ziehen, aber sicherlich eine Etappe, um die wichtigsten Leitlinien der neuen französischen Innen- und Außenpolitik zu skizzieren, erste Schlussfolgerungen zu ziehen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. mehr...
Ellen PresserEin Blick zurück auf das letzte halbe Jahrhundert jüdischen Lebens in Deutschland ergibt ein beträchtliches Quantum an Bestandsaufnahmen, Reminiszenzen, Interviews, Selbstauskünften, Biographien, Gedenkakten und Ausstellungen. Sie künden von der Präsenz jüdischer Menschen seit der Römerzeit, von Duldung, Verleumdung, Verfolgung, verordneter Abwesenheit und befristeten lokalen Blütezeiten. mehr...
Peter MärzKeine Biografie vermag wohl gültig die Rätsel zu klären, die sich mit der Figur Ernst Jüngers verbinden. Die hier anzuzeigende Biografie trägt zur Demystifikation augenscheinlich noch etwas weniger bei, als sie vermöchte, und doch leistet sie manche Klärung. mehr...
Zdenek ZofkaMit Gewalt, wie damals vor mehr als hundert Jahren im „Wilden Westen“ noch üblich, wurde der Kampf ausgetragen. Es ging um Wasser, also um die Lebensgrundlage der neuen, aus dem Boden schießenden Ansiedlungen im Westen der USA. In diesem Fall handelte es sich um eine Stadt in Kalifornien, die Stadt, aus der später einmal die Riesenmetropole „Los Angeles“ werden sollte. mehr...
Regierungs- bzw. Koalitionskonstellationen bezeichnen die oft mühsame Prosa des Administrierens und Exekutierens in demokratisch-parlamentarischen Ordnungen; die Zahlenkombination bzw. Chiffre „68“ drückt hingegen zumindest vermeintlich eine Art „Kulturkampf“ aus. mehr...
Monika Franz„Japaner denken anders“, lautet ein gängiges Sprichwort. Und sie reflektieren diesen Umstand des Andersdenkens und Andersseins auch selbst: „Viele Japaner haben keine Hemmung davor, die Kultur eurozentristisch zu betrachten. In ihren Augen ist die europäische Kultur kein Eigentum der Europäer, weil sie für die anderen leicht nachzuahmen ist. mehr...