Themenheft Reichsgründung / Föderalismus / Bündnisse Neu: Einsichten und
Perspektiven Themenheft
Ab sofort erscheinen in
unregelmäßigen Abständen
Hefte zu besonderen
Themen der historischpolitischen
Bildung.
Diese „Themenhefte“ der
„Einsichten und Perspektiven“
nehmen aktuelle
Diskussionen auf und
vertiefen sie.
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Interview mit Prof. Schwarz:
Republik ohne Kompass?Im Gespräch entwickelt der wohl renommierteste Kenner der frühen Bundesrepublik eine pointierte politische Analyse, die – gerade vor dem Hintergrund der außenpolitischen Konstellationen der Nachkriegsgeschichte – jüngste Weichenstellungen der deutschen Außenpolitik scharf in den Blick nimmt und - durchaus persönlich- essayistisch – Kurskorrekturen einfordert. mehr...
Monika Franz:
Flucht und Vertreibung als Gegenstand
der Erinnerung in DeutschlandEin empörter Aufruf der Mutter, geboren 1936 in Asch, heute Tschechische Republik, über die Absurdität einer 2005 noch existierenden „Sudetendeutschen Jugend“, angesichts eines Veranstaltungshinweises, eröffnet eines jener seltenen Gespräche über die Erinnerungen an Kriegsende und Vertreibung aus dem Sudetenland. mehr...
Mit diesem Satz hat Emil Lešak am 23.April 1945 in seinen Aufzeichnungen die Ankunft der amerikanischen Truppen beim Konzentrationslager Flossenbürg vermerkt. LesŠak, der als Häftling eine Funktion als Lagerschreiber innehatte, hat sofort, nachdem die letzten SS-Wachmannschaften vor den heranrückenden Befreiern geflohen waren, mit der Niederschrift einer ersten Lagergeschichte begonnen. mehr...
Rede beim Gedenkakt zum 60. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Dachau und FlossenbürgVon Max Mannheimer stammt die folgende Äußerung, die er in einem seiner vielen Gespräche mit Schülern machte: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah, aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ Das, was dieser Satz aussagen will, scheint einfach und leicht verstehbar zu sein. Aber bei genauerem Hinsehen erweisen sich die Fragen, die dieser Satz aufwirft, als schwierig und komplex. mehr...
BuchvorstellungDas Leben von Jakub Szabmacher, der seit mehr als einem halben Jahrhundert Jack Terry heißt, weist einen zeitlichen Bezugspunkt, ein Scharnier, auf, das – ohne selbst aus sich heraus Gehalt zu sein – den Anfang und das Ende, das Alpha und Omega dieser Vita repräsentiert. Dieses Datum ist der 23. April 1945, der Tag, an dem amerikanische Truppen das Konzentrationslager Flossenbürg befreien. mehr...
BuchvorstellungSeit 600 Jahren leben Sinti und Roma in Deutschland. Ihre wechselvolle Geschichte war vor allem geprägt von Diskriminierung und Verfolgung, hervorgerufen und getragen von Klischees und Vorurteilen. Unter dem Nationalsozialismus erreichte die Verfolgung bisher nie gekannte schreckliche Ausmaße. Nach „rassischer“ Einordnung und systematischer Erfassung folgten Ausgrenzung, Verhaftung, Deportation und Ermordung. mehr...
Buchvorstellung: Politischer Radikalismus
bei Jugendlichen In den letzten Wochen und Monaten ist das Aufglimmen und Auflodern rechtsextremistischer Tendenzen, neonazistischer Umtriebe und geschichtsverfälschender Verharmlosungen des Nationalsozialismus in besonderer Deutlichkeit öffentlich wahrnehmbar geworden. mehr...
Mathias Rösch:
Erinnern und Erkennen.
Die Weiße Rose StiftungSeit 1987 engagiert sich die in München ansässige Weiße Rose Stiftung e.V. im In- und Ausland, um die Erinnerung an das Eintreten der Weißen Rose für Menschenrechte und Zivilcourage wach zu halten und zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen anzuregen. Eine im November des vergangenen Jahres erschienene Publikation beschreibt erstmals die Arbeit dieser weit über die Landesgrenzen
hinaus bekannten Stiftung. mehr...
Hildegard Kronawitter:
Wilhelm HoegnerBerühmt ist die Szene des 28. September 1945: Der Bayerische Ministerpräsident Fritz Schäffer, CSU, und Dr. Wilhelm Hoegner, SPD, waren um 20 Uhr bei der
amerikanischen Militärbehörde ein bestellt worden. Den beiden überraschten Herren wurde schroff mitgeteilt, dass Hoegner Schäffer im Amte abzulösen habe. Aus Sicht der Besatzungsbehörde hatte Schäffer die Entnazifizierungsmaßnahmen zu zögerlich durchgeführt. mehr...
Echo der Zeit“ lautet das Motto, unter das die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit eine Ausstellung aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens gestellt hat. „Echo der Zeit“ ist weder Behördengeschichte noch eine um Vollständigkeit bemühte Präsentation deutscher und europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts. mehr...
Buchvorstellung: Wer mitbestimmen will ... „Wer mitbestimmen will, muss etwas wissen“, so heißt es im Vorwort des 1960 als Sonderdruck der Bayerischen Landeszentrale erschienenen Büchleins „Kleines Staatslexikon für Jedermann“. Mit diesem Satz wird auf prägnante Weise das vorherrschende, vor allem auf kognitive Wissensvermittlung abzielende Selbstverständnis politischer Bildung in jener Zeit wiedergegeben. mehr ...
Ab Juli 2005 bietet die Landeszentrale drei neue Filmproduktionen nur auf DVD an: „Die Geschichte Bayerns im 19. und 20. Jahrhundert“ (5 Filme auf einer DVD), „Strukturwandel in Bayern“ sowie „Heimat heute“. 14 vorhandene Filme, die es weiterhin auf Video geben wird, sind ab jetzt auch auf DVD erhältlich (mit ausführlicher Menü-Struktur). Im Spätherbst 2005 folgen weitere eingeführte und neue BLZ-Produktionen auf DVD. mehr...
Am Abend des 22. Mai 2005, des Tages der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, hat Bundeskanzler Schröder angekündigt im Parlament die Vertrauensfrage zu stellen, um auf diese Weise Neuwahlen zum Deutschen Bundestag herbeizuführen. mehr...
Peter März:
Rezension: Abschied vom rationalen WählerMathias Kepplingers jüngstes Buch „Abschied vom rationalen Wähler“ konzentriert sich auf den Bundestagswahlkampf 2002 mit den beiden Spitzenkandidaten Gerhard Schröder und Edmund Stoiber sowie auf die Vorgeschichte, die demoskopischen Abläufe und Amplituden der Wahlperiode des Bundestages seit 1998. mehr...